Längste erdverankerte Hängebrücke der Welt

Mit einer Länge von rund 300 Metern entstand die Brücke in der Stadt Linz.

Ein Meilenstein der Ingenieurskunst in Linz

Als vierte Donauquerung für die oberösterreichische Landeshauptstadt markiert die neue A26 Westring-Brücke einen Wendepunkt in der Infrastrukturgeschichte. Die rund 300 Meter lange Hängebrücke ist nicht nur eine lebenswichtige Verkehrsader, sondern ein Bauwerk der Superlative. Sie ist offiziell als die längste erdverankerte Hängebrücke ihrer Art zertifiziert – eine Demonstration modernster Technik, die Ästhetik und Funktionalität auf Weltniveau vereint.

Ein 13.000-Tonnen-Koloss an 24 Stahlseilen

Was diese Brücke zum offiziellen Weltrekordhalter macht, ist ihre einzigartige Konstruktionsweise. Im Gegensatz zu klassischen Hängebrücken, die oft auf Pfeilern im Wasser ruhen, kommt dieses Bauwerk ohne Stützen in der Donau aus. Die technischen Daten verdeutlichen die gewaltigen Dimensionen:

  • Brückengewicht: 13.000 Tonnen

  • Tragseile: 24 Bündel aus Hochleistungsstahl

  • Seildurchmesser: jeweils 15 cm

Diese massive Last wird ausschließlich durch die Verankerung in den Felswänden des Donautals gehalten, was sie zu einem statischen Meisterwerk macht.

Infrastruktur für die Zukunft

Seit ihrer Verkehrsfreigabe trägt die Brücke bis zu 45.000 Fahrzeuge täglich und entlastet das Stadtzentrum von Linz massiv. Sie ist ein Symbol für die Innovationskraft Österreichs und beweist, dass moderne Mobilität und architektonische Eleganz Hand in Hand gehen können. Ein offiziell zertifiziertes Wahrzeichen, das Linz als Zentrum für Technik und Fortschritt in der Welt positioniert.

Das RIO-Resümee:

Die A26 Hängebrücke ist weit mehr als eine Straße über das Wasser; sie ist ein Triumph der Statik. Der Titel „Längste erdverankerte Hängebrücke der Welt“ ehrt das technische Know-how und den Mut zu visionärer Architektur. Damit ist dieses Bauwerk offiziell eine grandiose Besonderheit von Weltrang.

Fotos: Asfinag